Bergers Geschwafel

Die Webseite von A. M. Berger, bescheidener Hausierer von Geschichten und Traktaten.

Die Woken diktieren die Regeln

Inzwischen ist natürlich eine weitere Einwirkung der Intersektionalität erreicht worden, wo man Konzerte absagt, Bankkonten sperrt, Filme nicht mehr gezeigt werden, Leute von ihrer Arbeit entlassen werden, usw., im Grunde das, was in einem totalitaristischen Staat mit Abweichlern geschieht, vielleicht ausser der Verschleppung in ein Gefängnis oder Arbeitslager.

Experten sind auch nur Menschen; oder, die anbrechende Technokratie

Die heutige Welt ist sehr Komplex, sei es Corona, Krieg oder Klima, es sind viele schwierige Themen und Fragen mit denen wir uns tagtäglich auseinandersetzen müssen. Zum Glück gibt es aber für jedes Thema einen ganzen Haufen von Experten, die uns alles erklären können. Was auch immer gerade passiert, schnurstracks gräbt man irgendwo einen Experten aus, der uns erklärt, was hier eigentlich vor sich geht, und was es zu bedeuten hat.

Elendige Intelligenz

Die besten Voraussetzungen für ein erfülltes und erfolgreiches Leben hat ohne Zweifel der mittelmässige Intellekt. Er wird nicht die Ansichten anzweifeln, die von der grossen Masse gehegt werden, er passt sich damit gut an die gesellschaftlichen Erwartungen an, die für beruflichen Erfolg notwendig sind, und er erfüllt seine Aufgaben, ohne diese auf ihre Sinnhaftigkeit zu analysieren.

Anmerkungen zur Postmoderne (5): ‚Ist‘ und ‚Soll‘; oder, warum Journalismus nicht mehr möglich ist

Indem durch das Simulacrum nicht mehr zwischen Realität und Simulation als Grundlage für diese Dialektik unterschieden wird, werden reflexartig die Bilder gewählt, gleichgültig ob Abbild oder Simulacrum, welche den ursprünglich ersuchten Gedanken untermauern, was schliesslich eine unbewusste Selbsttäuschung zulässt, welche emotionale Ansichten, das „soll“, mit vermeintlicher Realität, dem „ist“, gleichsetzen.

Anmerkungen zur Postmoderne (4): „Mach nicht so ein Gesicht“

So lange man ein passendes Bild der Realität aufzeichnen kann, ist es nicht weiter wichtig, ob dieses auch tatsächlich der Realität treu ist, oder in Form eines Simulacrum etwas zeigt, was gar nicht existiert. So erklärt sich das Phänomen, dass während die Realität an sich im öffentlichen Diskurs immer mehr durch Dualismen beschrieben wird, richtig-falsch, gut-böse, positiv-negativ, gleichzeitig in der Fiktion nach und nach die Grautöne überwiegen.

Herr Berger

A. M. Berger, der bescheidene Hausierer von Geschichten und Traktaten, ist in der Schweiz ansässiger Philosoph und Autor von Romanen und Kurzgeschichten.
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